Der Lämmerkamp

In west-östlicher Richtung des Bökerhofs befand sich eine weitgestreckte achsiale Baumallee, an deren Ende Kreuze errichtet waren. Erhalten ist die Lindenallee im Westen mit einem Kreuzweg und dem "Weißen Kreuz" am Ende der Allee. Der Ostteil der Achse ist noch durch die Zufahrtsallee von der Straße zum Haus angedeutet. Am Schnittpunkt zwischen der Ost-West-Achse und dem Laubengang beginnt der Kreuzweg und es eröffnet sich ein romantischer Blick auf die Rückseite des Bökerhofs, den schon Annette von Droste-Hülshoff im Jahre 1820 in einem Aquarell festgehalten hat.

Der Kreuzweg wird seit Ende des 18. Jahrhunderts alljährlich am Karfreitag als Bittprozession - im Schutz der Lämmerkamp-Allee - gegangen. Der Patron (Fam. von Haxthausen) und Bürger Gemeinde waren die Stifter der Kreuzwegstationen. Die letzte Station ist ein altarähnlicher Sockel mit einem Kreuz.

Hier sehen sie den Lämmerkamp und den Laubengang aus der Luft.